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  Architekturkommentar  









Liebe Besucher,


auf der Seite Architekturkommentar erscheinen unabhängige Beiträge / Kritiken zu brisanten öffentlichen Architekturprojekten, überwiegend aber im Zusammenhang mit öffentlichen Architekturprojekten im Raum Stuttgart - Reutlingen - Tübingen. 

Sie hat das Ziel unser städtisches Lebensumfeld von welchem ein Großteil der Menschen zunehmend unvermeidlich geprägt wird, lebensfreundlicher, bedarfsgerechter zu gestalten :  Auch Städtebau darf nicht dem Leben an sich entfremdet, das heißt er darf nicht naturferner gestaltet werden, so wie dies ja zunehmend der Fall ist.


Die Seite versucht deshalb auf unser allgemeines Verhältnis zu' r Natur zum Nachdenken anzuregen und Impulse für jeden zu geben, zum Wohle einer behutsamen Renaturierung unserer Umwelt und somit zum langfristigen Wohle von uns allen : 


>>> Natur an sich repräsentiert allgemein bestmögliche Architektur in jeglicher Hinsicht ! Die zunehmend widernatürliche, vom Menschen bewirkte Architektur aber bedarf deshalb der ständigen naturorientierten Reflektion und Korrektur   <<< 


Eine den Menschen und alle Lebewesen im wahrsten Sinne "erbauliche"         Architektur könnte man m.E. nach derzeitigem Stand wohl zunächst am besten   wie folgt definieren :

Architektur ist nach Louis Sullivan (1896), „das Gesetz aller organischen und anorganischen, aller physischen und metaphysischen, aller menschlichen und übermenschlichen Dinge, aller echten Manifestationen des Kopfes, des Herzens und der Seele, dass das Leben in seinem Ausdruck erkennbar ist, dass die Form immer der Funktion folgt.“
Hier sollte man als Ergänzung nach meinem Verständnis noch hinzufügen, dass die physiologische Verfassung des Menschen und somit sein Funktionieren zumindest derzeit noch zunehmend geschwächt wird und sich deshalb u.a. auch seine Form (Gestalt) zunehmend naturferner gestaltet. 
Das heißt:  Die Funktion an sich ist keine absolute, sondern eine relative, weil situations - und zeitabhängige verbesserungsfähige Erscheinung :
Die Funktion sowohl des Menschen selbst als auch des menschlichen Umfeldes, wurde zunehmend von der Menschheit selbst im Laufe vieler Generationen bestimmt. 
Deshalb stellt sich die Frage ob die "Funktion" in Bezug auf den Menschen hinsichtlich seiner gedeihlichen Entfaltung nicht ausschließlich einer natürlichen, relativ absoluten Wegweisung folgen müsste ! Aus dieser Einsicht heraus ergäbe sich über einen langen Zeitraum hinweg ein anderes, ein natürlicheres harmonischeres Menschenbild ("Form") als wenn der Mensch weiterhin einen unnatürlichen Weg wählen würde.

Deshalb ist es entscheidend wichtig auch darauf zu achten, dass als langfristiges Ideal der "Architektur" im beschriebenen Sinne bei allem weitmöglichst das Leben und somit auch seine schönste "Formenvielfalt" in allem zum Ausdruck kommt und nicht etwa das Gegenteil, nämlich zunehmend das Wesen und die Form des Todes !

Dies, nicht zuletzt auch um für uns Menschen die vielfältigen, allein vom Ideal des Ewigen bewirkten und wahrhaftig dem Leben zugewandten Geschenke der Natur erst offenbar werden und unseren Glauben an diese Hoffnung wieder wachsen lassen zu können. 
W.K.


Die Gestaltung unseres Lebens - und Wohnumfeldes, unseres Kulturkreises, wirkt infolge bestimmter Faktoren langfristig entweder lebensfreundlich oder lebensfeindlich auf unsere artspezifische Entwicklung zurück. Dies ausreichend bei jeglichen Entscheidungen zu berücksichtigen, dies wird m.E. insbesonders von politischer Seite aus verschiedensten Gründen viel zu sehr vernachlässigt (mit weitreichenden nachteiligen Folgen für uns alle, d.h. für das Leben an sich) ! 

Denn, wenn unsere Lebensbedingungen im direkten Umfeld bereits lebensfeindlich sind, dann werden infolge unseres unausweichlichen Einflusses auf jegliche anderen Bereiche, zwangsweise auch diese von uns zunehmend  lebensfeindlich geprägt werden.


Dies wirkt sich mit zunehmender Zeitdauer deshalb dramatisch aus weil, bedingt durch die zunehmende Beschleunigung in Produktionsprozessen, in immer kürzeren Intervallen weiter fortgeschritten lebensfeindliche Produktions - und "Verhaltensweisen" sowie entsprechende Bürokratisierungspraktiken und infolge der zunehmenden Vernetzung von Prozessen, unweigerlich auch zunehmend entsprechend beeinflusste wirtschaftliche Abhängigkeiten, sowohl im privaten Bereich als auch Global, zur Folge haben. 

Welche das einst "lebendige Schaffen", des von der Natur / vom Leben noch weitaus mehr geprägten Individuums, zunehmend verdrängt und überflüssig erscheinen lässt. 


Was aber gleichermaßen die Umwelt und das Leben insgesamt in einem nie dagewesenen Umfang und Tempo lebensfeindlich gestaltet. Dies, wenn dem nicht gegengewirkt wird.


Dieser Entwicklung entgegenzuwirken indem unter Berücksichtigung des Vorgenannten Verhaltensempfehlungen zu bestimmten Projekten und Themen veröffentlicht werden, der Finger auch auf bereits begangene Bausünden gelegt wird und zu einigen allgemein begleitenden Zeitproblemen aus Gesellschaft und Kultur Kommentare erscheinen, dies ist der Sinn und Zweck unserer Bemühungen.



Wie sich m.E. leider gezeigt hat wird man bei einer weitmöglichst unabhängigen Arbeitsweise in Bezug auf Recherche und Veröffentlichung betreffender "architekturkritischer" Beiträge auch teilweise durch die Presse in der Weise "zensiert," dass die Verantwortlichen "bewusst oder unbewusst" entscheiden welcher Beitrag durch eine Veröffentlichung effektiv zur öffentlichen Meinungsbildung beitragen darf. 


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>>>   Siehe  Architektur "BRISANT"

>>>   Siehe   Architekturkommentar

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