Dies ist eine kostenlose Homepage erstellt mit hPage.com.



Liebe Besucher,

bitte beachten Sie im Zusammenhang mit den nachfolgenden Beiträgen auch die einführende Erläuterung auf der Startseite

>>  Einführung <<


   
Architekturkommentare 

Damit Sie sich einen schnellen Überblick über die verschiedenen Beiträge zu den Themen verschaffen können, siehe das nachfolgende Inhaltsverzeichnis.


      Übersicht Inhaltsverteichnis :    
 
  • "A briss Atlas"   (eine Orientierungsmöglichkeit über erhaltenswerte Architekturobjekte die vom Abriss bedroht sind).                                         
    An dieser Stelle wird lediglich auf die betreffende  Informationsmöglichkeit mittels der Nutzung eines s.g. "Abriss Atlasses" aufmerksam gemacht ohne, dass eine rechtliche Verbindung von "Architekturkommentar" zu den Urhebern oder Initiatoren des Atlasses besteht. Dessen Nutzung und jeglicher Verlinkungen erfolgt eigenverantwortlich durch den Nutzer.                                       Der Abrissatlas ist ein Projekt von :   .......                                                                  Architects for Future (A4F)
    Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA
    Deutsche Umwelthilfe (DUH)
    Denkmalnetz Bayern
    KulturerbeNetz Berlin
    Initiative Abrissmoratorium
    Leibniz Universität Hannover
    Theatrum e.V
    .
    Impressum
    Architects 4 Future Deutschland e.V.
    Sonnenstr. 12
    28203 Bremen

    .......und bleibt, ebenso wie jegliche, von diesem ausgehende Verlinkungen vollumfänglich das Eigentum jeweiliger Urheber. Evtl. vom Leser gewünschte Berechtigungen sind jeweils eigenverantwortlich beim Urheber einzuholen.

    Bei evtl. Fragen oder Kritik senden Sie diese bitte per Fax oder Kontaktformular. Diese werden schnellst möglichst geprüft und beantwortet. Evtl. berechtigt reklamierte Veröffentlichungen oder Inhalte werden umgehend entfernt.


»   Man kann nur gratulieren   «
Um es vorwegzunehmen: Man kann der Stadt Reutlingen zu der sich jetzt im Bau befindlichen Stadthalle, dem städtebaulichen »Vorhaben« City Nord und dem bisherigen Ergebnis des betreffenden Planungswettbewerbs nur gratulieren.

Rückblick: Ursprünglich erhielt den 1. Preis im Wettbewerb um den Bau der Stadthalle, beziehungsweise des Kultur- und Kongresszentrums, ein Entwurf der meines Erachtens vorrangig im Sinne eines architektonischen »Hinguckers«, das heißt, ohne die wirklichen menschlichen Bedürfnisse zu berücksichtigen, mitten in der Stadt auf einer acht Meter hohen Aufschüttung die Errichtung der Stadthalle vorsah. Ein Entwurf, bei dem, abgesehen von anderen Aspekten, allein schon deshalb für alle normal empfindenden Bürger der Eindruck einer Barriere gegeben war (eine Nachahmung des Albtraufs sollte dies sein).

Das Engagement vieler Reutlinger konnte die Umsetzung dieses "planerischen Missgeschicks" dann »Gott sei Dank« verhindern. Auch ich als Bad Uracher habe aufgrund meines Interesses für Reutlingen auf die Nachteile dieses Entwurfs entsprechend hingewiesen.

Bei der jetzt im Bau befindlichen Stadthalle und der insgesamt entstandenen städtebaulichen Situation in diesem Bereich, sehe ich letztendlich die meisten der Interessen und Bedürfnisse in sehr gelungener Weise berücksichtigt. Und der Kubus der Stadthalle wurde hinsichtlich der Gesamtsituation / der dortigen Topografie unter Berücksichtigung geeigneter Abmessungen an genau der richtigen Stelle des Bruderhaus-Areals platziert.

Er gibt in einem ersten Schritt zusammen mit der Materialauswahl Reutlingen die Art von Ausstrahlung, die Reutlingen fehlte und in jeglicher Hinsicht von großem Nutzen ist. Denn in kurzer Entfernung befindet sich die in der Planung befindliche City Nord, für welche im betreffenden Wettbewerb das Büro Trojas aus Darmstadt für einen gelungenen Entwurf den ersten Preis erhielt.

Könnte man sich jetzt noch dazu entschließen einen entsprechenden Neubau für das Theater Tonne samt Theaterzentrum im Bereich um die Paketpost zu errichten, dann würde man damit zum Einen sehr vorteilhaft eine kulturelle Lücke schließen und könnte zudem mit einem entsprechenden Entwurf eine ideale städtebauliche Ergänzung schaffen.

Könnte man sich letztlich dahin gehend entscheiden so wäre dies, indem eine möglichst lebensfreundliche Situation geschaffen wird, eine großartige Bereicherung für die Zukunft von Reutlingen, weil der Stadt zudem auch die nötige Leichtigkeit und Modernität verliehen würde.

W.K. 









Zum Artikel im GEA vom 10.07.18 " Notfalls mit Bürgerbegehren"
bezüglich dem Betreiben der Reutlinger "WIR Fraktion" m Zusammenhang mit dem Entwurf für das "Stadthallen Hotel mit Boardinghaus". 
Hotel an der Stadthalle (per E-Mail). Von Gea 04.08.2018 09:00

»   Ein städtebaulicher Zugewinn   «
Um es vorweg zu nehmen : Ich empfinde die Äußerung der "WIR" Fraktion, dass die Hotelplanung von "Stadthallen Architekt" Max Dudler eine städtebauliche Katastrophe wäre, als eine auf Selbstüberschätzung basierende Reaktion von Personen, welche aus meiner Sicht im Alltag vermutlich zu wenig Beachtung finden und deshalb bewusst oder unbewusst nicht davor zurückschrecken mittels, m.E. unqualifizierter Herabwürdigung der Leistung qualifizierter Personen,  Aufsehen zu erregen. Dies, um auf diese Weise wohl unbewusst "Kompensationstherapie" bzgl. eigener Defizite zu betreiben und ein Bürgerbegehren zu bewirken.
Auf diese Weise droht ein, meines Erachtens sehr gutes Gesamt - Entwurfskonzept des Architekten - Stadthalle mit Hotel, Boardinghouse einschl. Grünanlage - unnötig beeinträchtigt zu werden. 
Gewiss, nicht alles was eine an sich qualifizierte Person zu schaffen befähigt ist muss kritikresistent sein - auch ich habe mich in der Wettbewerbsphase zu einem der damals favorisierten früheren Stadthallenentwürfe eines anderen renommierten Architekten negativ öffentlich geäußert - aber im aktuellen Fall, in dem zudem auch schon die realisierte Stadthalle vom jetzigen Architekten Max Dudler stammt, sehe ich eine m.E. derart unqualifizierte herabwürdigende Kritik seitens der WIR Fraktion aus nachfolgenden Gründen äußerst destruktiv. 
Berufliche Qualifikation an sich droht auf derartige Weise in anmaßender Manier mit einem Handstreich vom Tisch gewischt zu werden, ähnliches hatten wir m.E. vor längerer Zeit schon einmal, das darf nicht noch einmal sein ! Denn ein ähnlich unrühmliches Gebaren hatte im Endeffekt lediglich unermesslichen Verlust und Leid zu'r Folge und zudem über Nacht für immer viele Städte in mehr oder weniger trost, - weil seelenlose Wohnstätten verwandelt. Und auch diese prägen uns in nicht unerheblichem Maße ! Gewiss, dies war ein Extremfall, aber ähnliche Verhaltensweisen tendieren in eine ähnliche Richtung !
Meines Erachtens ist eine derartige Entwicklung aber leider zunehmend in den meisten Bereichen der Gesellschaft zu beobachten, wobei die eigentliche Ursache ein Verlust an einem glaubwürdigen, möglichst unerschütterlichen Ideal ist, welches Wahrhaftigkeit, gegenseitige Wertschätzung und damit einem alltäglichen menschlichen Umgang einen beruhigenden Raum einräumt in dem wir uns entfalten können. 
Für diese Problematik sollten aber zumindest unmittelbar auf politischer Ebene Lösungen gefunden werden, der Ursachenbehandlung sollte also auf einer anderen "Baustelle" Raum eingeräumt werden und nicht auf der Baustelle "Stadthallenkomplex Reutlingen" ! 

Detaillierte Begründung welche für den Hotelentwurf des Architekten Max Dudler spricht:

Rückblick: Nach meinem Eindruck wurde die gute Qualität des Stadthallenentwurfs von Max Dudler zwischenzeitlich auch denjenigen Kritikern bewusst die anfangs gegen diesen waren waren und sich dann in der Folge ersatzweise mittels Kritik an den "Stadthallen - Schnurbäumen" abreagierten. Die gute Qualität des Stadthallenentwurfs wird sich deshalb mit betreffender umgebender Bepflanzung - in deren Zusammenhang das Gesamtkonzept gesehen werden muss und mit deren Gedeihen auch der geplante Gesamtcharakter ersichtlich wird - und nicht zuletzt mit der aktuellen Hotelplanung zunehmend vorteilhaft auch den letzten offenbaren :
Die Konrad Adenauer Straße benötigt - wie dies m.E. vom Architekten auch geplant wurde - im Bereich der Stadthalle ein "städtebauliches Spannungsfeld". Zudem muss in diesem Bereich der Stadthallen - Gesamtkomplex bzgl. seiner Dominanz zukünftig mit dem Hochhaus der Hamburg Mannheimer auf der anderen Seite der Konrad Adenauer Straße konkurrieren. 
Diese Faktoren machen es städtebaulich und in gestalterischer Hinsicht zwingend erforderlich, dass - um das Ensemble Stadthalle Stadthalle abzurunden - trotzdem noch ein hoher Korpus (Hotel) vorgelagert wird, welcher sich allerdings - und das ist das entscheidend Wichtige dabei - bzgl. seiner optischen Präsenz trotzdem noch dem Stadthallenbau unterordnet. Wie aber ist dies zu realisieren ?  
Dies ist zu realisieren indem das geplante Stadthallenhotel - Hochhaus insgesamt weitmöglichst hell, bzw. im Idealfall weiß, d.h. wenig gegenständlich erscheint. Da dies aufgrund des Fensterflächen Anteils nicht zu 100 Prozent realisierbar ist sollten deshalb mind. 2/3 bis ca. 3/4 der Fassadenfläche diesem Ideal aber entsprechen. So weit aus dem Architektur Entwurf ersichtlich ist wurde dies auch vom Architekten so in der Planung berücksichtigt. 
Alles was aber davon abweicht wäre ein Schritt in die falsche Richtung ! 
Ich erwähne dies so ausführlich in der Gewissheit, dass eine Ignoranz dessen ohne, dass die verantwortlichen Stellen Schaden nehmen würden m.E. unmöglich ist, da andernfalls eine fundierte Berechtigung zur späteren Kritik gegeben wäre.
Und ich erwähne dies da mir die Stadt Reutlingen viel bedeutet. 
Deshalb:  Wird das Vorgenannte bei der Umsetzung des Projektes berücksichtigt - und nichts spricht dagegen - dann wird der Reutlinger Gebäudekomplex "Stadthalle mit Hotel und Boardinghaus und angrenzender Bepflanzung als Übergang zur Altstadt, in jeglicher Beziehung ein weiterer städtebaulicher Zugewinn von allgemein unschätzbarem Wert um den Reutlingen so manche Stadt weit über Reutlingens Grenzen hinaus beneiden wird. 
Ganz im Gegenteil dazu wie es von der WIR Fraktion m.E. Verantwortungslos dargestellt wird ! 
Allein ein sensibler, von fachlicher Qualifikation und Weitsicht geprägter Städtebau, welcher altes und somit Geschichte und unsere Wurzeln weitmöglichst pflegt und bewahrt und zum Wohle von Mensch und Natur mit Neuem zu beleben und zu verbinden vermag, ist erstrebenswert.
Und dies vermag der Entwurf von Architekt Max Dudler unvergleichlich mehr als das Ansinnen der "Wir Fraktion".

W.K. 










Zum Artikel im Gea vom 15.12.18 „ Kein Hochhaus im Bürgerpark“.                                                             

Nachfolgender Kommentar wurde vom Gea nicht veröffentlicht :  
Im betreffenden Artikel geht die WIR Fraktion m.E. mit dem Schreckgespenst „Hochhaus“ plakativ Angst einflößend und mit einer von ihr beauftragten, insgesamt unbedeutenden Perspektivzeichnung, welche zudem von einer Fa. erstellt wurde die seltsamerweise nicht genannt werden will, auf Stimmenfang für ein Bürgerbegehren. Dies lässt m.E. nach wie vor den notwendigen Sachverstand und das notwendige Einfühlungsvermögen für die städtebauliche Gesamtsituation vermissen. Denn, völlig im Gegensatz dazu wie WIR m.E. zum Einen dem Leser vermittelt, wird der Bürgerpark auch in seiner zukünftig möglichen Nutzung in keiner Weise durch das Hotelprojekt eingeschränkt, ganz im Gegenteil, denn das Gebäude entsteht in dem Bereich in dem sich gegenwärtig die PKW Parkplätze befinden ! Zum anderen berücksichtigt WIR nach wie vor nicht die positiv prägende städtebauliche Gesamtwirkung durch das geplante und bewilligte Projekt, siehe diesbezgl. Artikel im Gea v.04.08.2018 (da Leserbrief limitiert, Auskunft nur auf Wunsch mögl.). Zudem schützt das geplante Hotelprojekt den Bürgerpark zusätzlich teilweise vor der dortigen, ungünstig großen Wind - PKW,- Schadstoff- und teilweisen Lärmbelastung von der Konrad Adenauer und Eberhardstraße her. Von allem abgesehen: WIR missachtet m.E. zudem eine schon längst abgelaufene Drei-Monats-Frist für ein Bürgerbegehren und provoziert damit eigenmächtig enorme Folgekosten und Beeinträchtigungen und ggfalls zukünftig ein Stagnieren wirtschaftlicher, städtebaulicher Attraktivität.

W. K.








Unveröffentlicht:
Die Reutlinger  "WIR Fraktion" :  Undemokratisch um jeden Preis ? 
Der sture, ja fast schon panische Widerstand seitens der "Wir Fraktion" - auch noch im Jahre 2019 - zeigt deren Unvermögen für die Einschätzung der städtebaulichen Gesamtsituation und deren Zugewinn, wenn an dieser Stelle ein Hochhaus mit Außenbewirtschaftung im Bürgerpark entsteht. Der Bürgerpark wird durch das Hotel nicht an Attraktivität verlieren, sondern ganz im Gegenteil enorm hinzugewinnen. Zuletzt zeigte der Versuch der WIR Fraktion, indem sie mit  einer völlig untergeordneten Architekt. Perspektivzeichnung des Komplexes - so wie sie die Reutlinger und deren Besucher in nur ca. 3 % die Ansicht in der Realität zu Gesicht bekommen und welche zudem durch m.E. Manipulation mit Hilfe primitvster architekt. Mittel unsachlich das Gebäude möglichst nachteilig darzustellen versuchte  -  was m.E. der eigentliche Impuls gegen das Projekt ist : Übersteigertes Geltungsstreben in Verbindung mit fachlichem Unvermögen. Dies mündet dann schließlich in sturer Rücksichtslosogkeit gegenüber allen anderen.Es sollte jeden normal denkenden Menschen stutzig machen wenn sich die Hotelgegner für ihr "Werk" eines Büros bedienen welches nicht genannt werden will, das allein sagt schon alles.
Von allem abgesehen denke ich , dass die Laien der WIR Fraktion vernünftigerweise besser einem viel beachteten und international renommierten Architekten in Anbetracht ihres m.E. trotzigen Veraltens vertrauen sollten anstatt mit derart kostenaufwändigem Widerstand Zeit und Geld zu binden und eine für Reutlingen vorteilhafte städtebauliche Entwicklung zu behindern ! 
ch schreibe dies völlig unabhängig und ohne irgend einen finanz. Nutzen davon zu haben. Aber allein die Vorstellung, dass eine sehr vorteilhafte architektonische Planung in Reutlingen durch Laien wieder zerstört werden könnte, diese finde ich unerträglich. Und dies weckt mein Engagement.

W. K.








Unveröffentlicht:
Löst jetzt die "2. Garnitur" die reutlinger WIR Fraktion ab ?  >  Starrsinn ohne Ende : Ich finde es unerträglich welch zerstörerischer, weil m.E. unfundierter Kritik auch renommierte Architekten in manchen Gegenden Deutschlands - wie derzeit in Reutlingen - ausgesetzt sind. Dies, obwohl sie oftmals zudem schon zuvor in einem aufreibendem Wettbewerb, oft bis an ihre physischen Leistungsgrenzen gehen mussten :    Ich möchte damit sagen, dass ich es als unerträglich finden würde wenn zudem noch, trotz bereits getroffener demokratischer Entscheidung, seitens einiger weniger fachlich unqualifizierter - mit Verlaub - Schreihälse, versucht würde einen demokratischen Beschluss zu missachten, koste es was es wolle. Ich denke zudem, dass man in keiner anderen hochqualifizierten Berufsgruppe einer solchen weitreichenden Willkür ungeschützt ausgesetzt ist wie im Architekturbereich. Gerade aber kreatives Schaffen, noch dazu u.a. in Verbindung mit weitreichendem technischen Verständnis, verdient Respekt und benötigt Vertrauen. Das heißt, es benötigt und verdient Schaffensfreiheit um zu einem bestmöglichen Ergebnis finden zu können. In Reutlingen aber fehlt m.E. zumindest gegenwärtig genügend kreativer Freiraum in der Kunst und zudem der Respekt gegenüber bereits getroffenen demokratischen Entscheidungen des Stadtrates. Einem Stadtrat, der zudem bereits in der Vergangenheit viel Sensibilität bewiesen hat. Man verhindert dadurch ein bestmögliches städtebauliches Ergebnis. Dies äußert sich konkret und aktuell im Zusammenhang mit dem Vortrag des Architekten Max Dudler in Reutlingen und dem darauffolgenden Leserbrief eines Herrn Allex im reutlinger GEA :  Zitat Leserbrief des Herrn Allex : " Das kann man kaufen, muss man aber nicht." oder :" Das kann man glauben muss man aber nicht...." und so ähnlich weiter. Ganz schlimm finde ich aber, dass der öffentliche Vortrag des Architekten Max Dudler nach meinem Eindruck auch Herrn Alex überzeugt hat (zumindest glaube ich dies herauslesen zu können), er aber letztendlich in seinem Leserbrief versucht durch seine bewusste oder unbewusste, fast unmerkliche Vermischung und Dramatisierung von Unbedeutendem, den Architekten abschließend aber trotzdem noch eindeutig abzuqualifizieren (dies erinnert mich sehr an die WIR Fraktion - dies kann aber auch Zufall sein ! ).                                                                                                 Mir drängt sich aber die Vermutung auf, dass Sie Herr Alex, von Anbeginn mit dem Vorsatz eine ganz bestimmte Haltung öffentlich zu propagieren, letztendlich dann Ihren Beitrag veröffentlicht haben. Dies, um den Architekten in Misskredit zu bringen und damit in die gleiche Kerbe geschlagen haben wie die WIR Fraktion ?                 
Wer sind Sie eigentlich Herr Allex ?

W.K.







"Stadthallen Hotel Reutlingen",  aktuelles >>>>








 Das Projekt Stuttgart 21 



 

Das Projekt "Stuttgart 21" birgt bzgl. seines Umfangs ein weites Feld für jegliche Art architektonischer Ansätze und zukunftsweisender Impulse, sowohl im Guten als auch im Schlechten. Deshalb halte ich es für dringend geboten, auf verschiedenes aufmerksam zu machen, bzw. zu versuchen, den Entwurfsansatz und seine Entwicklung im Wesentlichen zu analyisieren. Dies, um die grundsätzliche Planungssituation, wie sie sich bei Stuttgart 21 m.E. darstellt, allgemein bewusst zu machen. Dies, damit für jegliche weitere Aktivitäten und Planungsüberlegungen in diesem Bereich alle Beteiligten ein neu geschärftes Problembewusstsein besitzen. Denn allein ein sensibler, von Weitsicht geprägter Städtebau, welcher sowohl altes und somit Geschichte, unsere Wurzeln, als auch unsere menschliche Evolution weitmöglichst pflegt und zum Wohle von Mensch und Natur mit Neuem lebendig zu verbinden vermag, ist erstrebenswert. Daran muss sich insbesondere ein Architekturentwurf für ein Projekt diesen Ausmaßes jetzt und in Zukunft messen lassen. Alles was von diesen Idealen abweicht ist kritikwürdig.

Verbunden mit diesem Beitrag ist die Hoffnung, dass zukünftig ein erweitertes Bewusstsein dafür entsteht, dass einer vorrangig sozialverträglich - humanen Architektur bereits im Ansatz ein weitaus höherer Stellenwert als bisher eingeräumt wird, ein höherer Stellenwert als z.B. dem so genannten "Entwurfsaufhänger", welcher sein Entstehungsmotiv vorrangig aus einem Erfolgsstreben des Entwerfenden zum Zwecke des Wettbewerbs Vorteils gegenüber der Konkurrenz bezieht. Und, dass auf diese Weise das Arbeits - und Lebensumfeld zukünftig zunehmend lebensfreundlicher gestaltet wird. 

Parallel dazu ist zu berücksichtigen, dass auch im Baubereich zunehmend Produkte und Bauteile zum Einsatz kommen, welche zwangsweise, bedingt durch eine zeitsparende, rationelle Herstellungsweise infolge ständig neuer Produktionstechniken und Werkstoffe, zwangsweise auch in jeglicher unnatürlichen Art und Weise  geprägt sind.   Und diese unnatürlichen Faktoren Form und Gestalt eines jeden Produktes prägen, welche wiederum dem Betrachter unbewusst die Art und Weise der Entstehung eines Produktes weitervermitteln. Da diese weitervermittelten Impulse Ihrem Ursprung nach also unnatürlich und deshalb langfristig ihrem Wesen nach definitiv als lebensfeindlich einzustufen sind, entwickelt sich unter anderem auch unser gesamtes architektonisches Umfeld unausweichlich zunehmend hin zu einem lebensfeindlichen Umfeld (eine weitere Ausführung dessen würde an dieser Stelle zu weit führen). Und damit hin zu einem zunehmenden allgemeinen Problem mit ständig steigenden, unermesslichen Folgekosten für Mensch und Natur. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Problem aufgrund des zukünftig sehr stark frequentierten "Jahrtausend Projektes  Stuttgart 21" kurzfristig insbesondere die Menschen aus der Region zunehmend lebensfeindlich prägen wird - d.h. die Menschen der Natur noch weiter entfernt und mittel - und überregional langfristig zunehmend auch das gesamte Umfeld, diese Wahrscheinlichkeit scheint nur bei sehr oberflächlicher Betrachtung abwegig zu sein. In Verbindung mit dem Faktor "Gewöhnung" ist eine solche Entwicklung bei Fortdauer jedoch unausweichlich.

Eine nicht zu unterschätzende Begleiterscheinung, welche in diesem Zusammenhang langfristig zusätzlich zu der Vermittlung von daraus resultierenden Stressfaktoren und vielfältigen psychischen Belastungen durch betreffende künstlich hergestellte Produkte entsteht, ist m.E.ein für uns unbewusster, unmittelbarer Einfluss auf unser Verhalten / auf unser Wesen. Denn zusätzlich resultiert insbesondere im Umgang mit künstlich hochentwickelten Produkten mehr oder weniger ein zunehmend, so genanntes dekadentes Verhalten bei den Betroffenen. Die Ursache begründet sich m.E. wie folgt :   Der Mensch neigt unbewusst dazu das Produkt mit dem er sich umgibt/ Umgang pflegt, zunächst auf sein eigenes individuelles Leistungsvermögen zu beziehen, denn dies steigert zunächst einmal sein Selbstwertgefühl. Sein individuelles Leistungsvermögen entspricht aber von Generation zu Generation immer weniger dem Leistungsvermögen des Einzelnen das notwendig wäre, um das Produkt mit dem er sich umgibt oder mit dem er allgemein konfrontiert wird, herstellen zu können. Dieses Verhältnis - individuelles Leistungsvermögen zu heutigen Produkten - klafft zunehmend auseinander. Denn was kontinuierlich über Generationen hinweg technologisch weiterentwickelt und weitervermittelt wurde und so oftmals erst nach Jahrtausenden durch jegliche Art der Weitervermittlung entstehen könnte, dies zu leisten ist der einzelne Mensch während seines Lebens schon sehr lange nicht mehr mächtig. Da wir  aber nach wie vor unbewusst das individuelle  Leistungsvermögen mit dem Besitz heutiger hochentwickelten Produkte gleichsetzen, andererseits aber wahrhaftig überwiegend "in der reinen Natur verwurzelt " sind, entsteht aus diesem Widerspruch in uns ein unbewusster Konflikt. Und deshalb entwickelt sich im Umgang mit heutigen, technologisch weit entwickelten Produkten letztendlich - und individuell unterschiedlich ausgeprägt - unausweichlich das, das wir als Größenwahn oder Dekadenz bezeichnen. 

Dieses Erkennen ist in Verbindung mit einer noch ausreichend vorhandenen Ahnung hinsichtlich der einstigen natürlichen Herkunft der Vorfahren, allerdings mit nachlassender Tendenz möglich. 

Zunehmend betrifft dieses Problem der Dekadenz gesamte Gesellschaften welche sich mit betreffenden Produkten umgeben /"schmücken" .                 Deshalb ist zu befürchten, dass sich die gesamte menschliche Zivilisation zunehmend zu einer dekadenten, größenwahnsinnigen Zivilisation hin entwickelt, zwangsweise begleitet von verhängnisvollen, von Gewalt,- und Zerstörungsstreben geleiteten, größenwahnsinnigen Diktatoren und anderen lebensfeindlichen Faktoren.                                                                              Dies zu verhindern wäre m.E. nur mit einem entsprechenden Bewusstseinsprozess einer Mehrheit möglich, welcher danach alls allgemeines Wissen in Schulen als fester Bestandteil weitervermittelt und weiterentwickelt werden sollte. Dies, damit diese verhängnisvolle Situation möglichst allen Menschen Generationen übergreifend im Bewusstsein bleibt und ihr Handeln zum Wohle des Lebens lenkt..                  


Dekadenz oder Größenwahn, zusammengefasst :  

Entstanden aus dem unbewussten Bewusstseinskonflikr des Menschen aufgrund der Gegenwart von technologisch hochentwickelten Produkten / der künstlichen Umwelt, im Zusammenhang mit unserer, dieser Situation konträren Verwurzelung, bzw. unserer wahren Heimat in der "ungekünstelten" reinen Natur.      

Dies vorab zum grundsätzlichen Verständnis einer allgemein zunehmenden Zeitproblematik infolge der Gestaltung unserer Umwelt.


Mit Stuttgart 21 stellt sich in jeglicher Hinsicht ein Projekt von nie zuvor dagewesener Tragweite dar welches für die Stadt, ihre Bürger und die Region von größter zukunftsweisender Bedeutung ist. Deshalb sehe ich mich als jemand dem die Stadt Stuttgart am Herzen liegt gezwungen, mich diesbezüglich einzubringen. Insbesondere auch deshalb, weil beim bisherigen Planungs- und Bauablauf m.E. schon wesentliche, für die Lebensqualität nachteilige Fakten geschaffen wurden. 

Um trotz der weit fortgeschrittenen Bauarbeiten aber noch weitmöglichst offene Planungsüberlegungen und Einflussnahme Möglichkeiten ausschöpfen und beeinflussen zu können und aufgrund der Befürchtung, dass sich Stuttgart ohne Einmischung jedes Einzelnen unausweichlich und unwiderruflich nachteilig weil weniger menschlich ändern wird, deshalb entstand der nachfolgende Artikel. Und vielleicht bewegt dieser Beitrag doch noch etwas oder ermöglicht vielleicht auch erst in der Zukunft noch positive Impulse im nachfolgenden Sinne. 

Ich appelliere deshalb an alle engagierten Stuttgarter sie mögen sich auch unter Berücksichtigung der hier gemachten Ausführungen weiterhin und bei jeder Gelegenheit aus Liebe zu ihrer Stadt in deren Gestaltung einbringen, auch um zu beweisen, dass diese Liebe mehr Lebensqualität zu schaffen vermag als die vermutete Dominanz wirtschaftlicher Interessen. In wie weit und ob dieses Projekt einschließlich der Bahngleis Bebauung, der Anbindung an Schlossgarten und Rosensteinpark und der Übergangsbereiche zu den Bestandsbauten - und Zonen letztendlich entgegen meinen Befürchtungen eine weitmöglichst sozialverträgliche Verknüpfung zumindest in der bisher gewohnten Weise ermöglicht oder im besten Falle die soziale Situation insgesamt in Stuttgart sogar verbessert und von diesem Projekt vielleicht sogar auch eine positive Signalwirkung ausgehen und gleichzeitig trotzdem die Wirtschaft nachhaltig belebt werden kann, oder sich aber doch die soziale Situation in Stuttgart zunehmend verschlechtert aufgrund steigender Immobilen - und Mietpreise, dies hängt m.E. davon ab, ob es mittels weiterer hartnäckiger Bürgerbeteiligung entgegen allen Erwartungen doch noch gelingen sollte eine menschenfreundliche Lebens,-- Wohn-- und Arbeitswelt zu schaffen. Und es hängt primär ganz einfach davon ab ob von verantwortlicher Seite Menschen mit Problemlösungen beim gesamten Projekt beauftragt werden, welche über ein großes Einfühlungsvermögen, Lebenserfahrung, Vernunft und über viel Berufspraxis verfügen. Dies unter gleichzeitiger Berücksichtigung nachfolgend genannter Faktoren :

In Anbetracht der Situation wie sie sich gegenwärtig in exponierter Lage neben und oberhalb des Hauptbahnhofes zwischenzeitlich darstellt - vorrangig Banken-und Bürokomplexe - wird offenbar, dass man insbesondere auch in Stuttgart, die aufgrund einer dynamisch wachsenden Medienpräsenz, die inzwischen dieser weit hinterherhinkende Tradition einer nicht mehr zeitgemäßen, weil zunehmend unnötig gewordenen "Palazzo Prozzo Mentalität", die dringend notwendige Wende hin zu einer dominant sozialverträglich - humanen Bauweise schon seit längerer Zeit verschlafen hat. Oder aber, dass die Notwendigkeit betreffender Anpassung aufgrund veralteter, idealistisch - visionären Gründen und aus Gründen einer, insbesondere in der heutigen Zeit in Kreisen der Wirtschaft wieder favorisierten  weil noch tief verankerten, aber zwischenzeitlich absolut unverantwortlichen "Kriegermentalität" nicht erkennen kann. Wesentliche neuzeitliche Impulse dieser "Visionen" sind meines Erachtens Anleihen aus uralten asiatischen Idealen, verstärkt propagiert im Laufe der ca. letzten 40 Jahre. Dies würde m.E. bereits von Grund auf eine gewisse Unreife für ein notwendiges Demokratieverständnis offenbaren, dafür, wie Demokratie praktiziert werden muss und dafür, dass ein eigenverantwortliches, rechtskonformes Handeln m.E. zumindest nicht in ausreichendem Maße existiert ? Vielleicht sollte man sich in diesem Zusammenhang weniger an fernöstlichen Traditionen orientieren sondern mehr an den schweizer Eidgenossen !? Davon abgesehen würde dies von gleichzeitiger, unverantwortlicher Kurzsichtigkeit zeugen denn, was mit den Menschen in bedeutenden asiatischen Volkwirtschaften und dortigen Systemen zunehmend geschieht, sollte alarmierend sein. 


Aufgrund dieser Gegebenheiten muss zur Weiterentwicklung eines demokratischen Selbstverständnisses unser Leben nach Krieg, Banken - und blindem Wirtschaftseifer wieder verstärkt dem Wohlergehen der Menschen / dem sozialen Miteinander untergeordnet werden :   Der Pflege und Entfaltungsmöglichkeit des Lebens an sich muss im wahrsten Sinne des Wortes auch in allen Bereichen des Städtebaus ein allseits sichtbarer Vorrang eingeräumt werden. Deshalb verbietet es sich meines Erachtens. auch prinzipiell, z.B in Stuttgarts dominantester Lage vorrangig Geschäftsbauten, verbunden mit der Botschaft an alle Besucher Stuttgarts zu inszenieren :" Ihr seid in unserer Stadt willkommen / dürft sie genießen, aber nur in Verbindung mit dieser Bank, dieser Firma etc. etc.." Dieses Gebaren - schwäbischer Mentalität ? - erinnert mich, mit Verlaub, z.B. auch an die Tennisturniere in Filderstadt, bei denen werbeträchtig mit Gewinnen gelockt wird, z.B. einem Porsche etc..Man darf gewinnen, muss sich aber als werbeträchtiger Star im Falle des Sieges gleichzeitig mit einem Werbeträger belasten. Das heißt übertragen auf die Stadt Stuttgart : Man wirbt mit dem Stern des Südens, der Stadt zwischen Wein und Reben und bedrängt aber die Besucher der Stadt gleichzeitig mit der optischen Dominanz der ganzen PKW Palette, der Banken, Versicherungen und den Bürokomplexen. Und genau dies würde sich mit der nötigen Sensibilität der Verantwortlichen, vorteilhaft zum Wohle von Stadt und Heimat, von Mensch und Wirtschaft gestalten lassen.

Nein, für die Art und Weise derzeitiger Planungen ist der Stutengarten zu kein, zu idyllisch gelegen. Und sogar von denjenigen Orten in Stuttgart aus betrachtet welche insbesondere der Erholung dienen sollen, nämlich vom Schlossgarten, Rosensteinpark und der s.g Kulturmeile aus, ist man ständig mit dieser drohenden Präsenz von Banken und Bürokomplexen konfrontiert.                                                                                                                        

Soll das die Zukunft des einstigen, idyllisch gelegenen Natur - und Tier liebenden Stutengartens zwischen Wein und Reben im Herzen des Schwabenlandes sein ? 


Auch die bauliche Situation zwischen Europaviertel und alten Bahngleisen offenbart m.E. was vorrangig der eigentliche Impuls für das Projekt Stuttgart 21 war und ist. Der hinzugekommene Rest an scheinbar gern gesehener Bürgerbeteiligung, architektonischen Zugeständnissen an die Bürger und medial entsprechend inszeniertem Kinder - Ideen-Wettbewerb - der zudem leicht steuerbar ist und welchen man unter Bezug auf die Unreife von Kindern leicht wieder als unausgereift verwerfen und im eigenen Sinne lenken kann, ist lediglich Makkulatur. Diese Maßnahmen sind deshalb letztendlich mehr irreführend als bürgerfreundlich  -  dieser hinzugekommene Rest war und ist m.E. lediglich "Retusche" von vorhandener Rücksichtslosigkeit, die seitens der Verantwortlichen mittels einer unübertrefflichen, weil scheinbar kinderbezogenen Bürgerfreundlichkeit vorgetäuscht werden soll. Dies also um das eigentliche Agieren am sündhaft teuren Projekt Stuttgart 21 zu verschleiern. Solches Gebaren kann und darf man sich heutzutage nicht mehr leisten !

Auch wenn die ansprechende Schaffung und Aufrechterhaltung städtischer Strukturen insbesondere im internationalen Wettbewerb eine entsprechend leistungsfähige Wirtschaft erfordert, muss man sich parallel dazu aber immer bewusst machen, dass sämtliche Wirtschaftsaktivitäten so wie auch sämtliche städtische Strukturen, letztendlich und vorrangig dem Wohlergehen der Menschen in einer Demokratie dienen müssen und nicht umgekehrt. In dem Moment also, in dem durch Wirtschaftsbemühungen bis zu einem bestimmten Punkt städtische Strukturen geschaffen wurden und deren Unterhaltung gesichert ist, spätestens ab diesem Zeitpunkt muss deren architektonische Präsenz sich zum Wohle der Bürger zurücknehmen. Denn aufgrund heutiger, weltweit verknüpfter und dynamisch wachsender medialer Möglichkeiten, ist deren Präsenz im städtischen bzw. architektonischen Bereich zunehmend weitaus weniger notwendig als noch vor wenigen Jahren. 

Gerade deshalb sollte jetzt weiterhin alles und in rechtskonformer Weise getan werden um bei allen noch anstehenden Entscheidungen wenigstens weiteren Schaden in dieser Hinsicht verhindern zu können. 

 



Dachtragwerk des Stuttgarter Flughafens als Impuls und Entwurfs Aufhänger für den Stuttgarter Bahnhof ? 

Gedanken zu der m.E. wahrscheinlichen Entwurfs- und Entstehungsgeschichte des Bahnhofes mit seinem ca. 80 Millionen € teuren futuristisch anmutenden  "Hingucker Kelchstützen mit Lichtaugen" . Und damit zu einem wesentlichen baulichen Element welches den Bahnhofsentwurf letztendlich Favorisierte : 

Der Impuls die Stützen für den Stuttgarter Tiefbahnhof in ihrer jetzigen Form zu entwerfen gaben dem Architekten meines Erachtens die stilisierten, baumartigen Metallstützen des Stuttgarter Flughafendaches. Wurde aber bereits bei diesen für mein Empfinden schon beim damaligen Flughafenbau weit "daneben gegriffen" (weil Natur bereits hier widersprüchlich interpretiert und unzweckmäßig auf ein Bauteil übertragen wurde, so fanden diese stählernen "Bäume" mittels weiterer Abstrahierung schließlich ihre Verwendung und ihren Ausdruck in Form der "Beton- Kelchstützen mit Lichtaugen". Und m.E. somit als zu leichtfertig gewähltem "Entwurfs Aufhänger" im Siuttgarter Bahnhof. Die so genannten "Kelchstützen" wurden m.E.also in dieser Art und Weise wohl vorrangig deshalb eingeplant um den betreffenden sehr lukrativen Architekturwettbewerb Stuttgart 21 gewinnen zu können und weniger um dem Wohlbefinden Tageslicht bedürftiger Menschen entsprechen zu können. Und die Vorliebe vieler Schwaben nach einem Hingucker - man möge mir diese Bemerkung verzeihen - nämlich einem futuristischen, möglichst außerirdischen Hingucker, man denke auch an den beliebten "Schausonntag") diese Vorliebe hat m.E. den Gewinn des Architekturwettbewerbs und letzten Endes diesen Bahnhof "ermöglicht". Und diese Vorliebe hat m.E. auch der Architekt erkannt. Eigentlich ist das zum Lachen, wäre es nicht so ernst. Denn ohne diese 28 surreal anmutenden und immens aufwändigen, 2000 Tonnen schweren und ca. 80 Millionen teuren Objekte in der Art von gelandeten und auf die Bahnreisenden wartenden "Ufos, bei deren "Facettenaugen" dann Passanten oberirdisch außerirdisch zum Hindernislauf genötigt werden, hätte man sich wohl nicht für diese Art von Tiefbahnhof entschieden. Diese schwäbische Sehnsucht für das Außerirdische - oder könnte man auch sagen Neigung zu Obrigkeitshörigkeit, von der sich die Schweizer Eidgenossen in der Geschichte bereits etwas mehr losgesagt haben - erkannte wohl auch schon der Schwabenrocker Wolle Kriwanek - Gott hab ihn selig - in seinem Song :" Guck, guck i han a Ufo gsea.....u.s.w........."Oder war er letzten Endes auch schon unwissentlich von dieser Sehnsucht benebelt ?

Ich möchte mit dem Aufzeigen m.E. genannter Gegebenheiten niemanden kritisieren sondern lediglich versuchen für die Zukunft diesbezüglich zu sensibilisieren, eben weil mir Stuttgart am Herzen liegt. 

Nein, die Architektur in Stuttgart ist bei weitem noch nicht die Beste, leider, auch wenn man gerne dieses Attribut für sich beanspruchen würde oder zumindest nach diesem trachtet.

Ich erwähne diese zunächst scheinbare Nebensächlichkeit bzgl. der Stützen also auch deshalb, weil sich mir speziell an deren leicht zu analysierendem Entstehungsablauf der Eindruck aufdrängt, dass beim Entwurfsgedanken für den Bahnhof in Wahrheit der Stuttgarter Flughafen der eigentliche und wichtigste Orientierungspunkt für die Verantwortlichen und schließlich für den Architekten war und dadurch nach meinem Eindruck der gesamte Entwurf des Bahnhofs geprägt wurde. Und, weil ich den Eindruck habe, dass dadurch eine Eigenschaft sichtbar wird welche sogar den Stellenwert des immens teuren Hauptbahnhofes und somit die Bedürfnisse und die Interessen der normalen Stuttgarter Bevölkerung sowie normaler Bahnreisender, dem Stellenwert des Flughafens / der Sehnsucht nach dem Fliegen, nach dem "Abgehoben Sein"/ dem Höchsten, dem Großartigsten kurzum, der Sehnsucht nach der Existenz des Außerirdischen weit untergeordnet wurde. Daraus resultierten meines Erachtens auch unbewusst die grundsätzlich verschiedenen Vorstellungen zwischen den Verantwortlichen und Teilen der Bevölkerung und die jahrelangen Proteste gegen das Projekt.

Und genau dies hätte nicht sein dürfen und nicht sein müssen und wäre bei einer vernünftigeren, weil zweckmäßigeren Konzeption auch nicht passiert ! 

Das Vorgenannte zu erkennen und die erforderlichen städtischen Veränderungen politisch zu berücksichtigen, dies hat man m.E. also bisher nicht in Stuttgart vermocht oder für nicht notwendig erachtet, denn hier erfolgt eine weitere Dramatisierung eines unsensiblen Städtebaus, trotz genügend vorhandener Negativbeispiele in anderen Städte. Und so reihen sich mehr denn je sichtbar dominant und in bester Lage zwischen Heilbronner Straße, Milaneo und bisherigen Bahngleisen Banken, - an Firmen, - und Bürokomplexe. Für einen relativ engen Talkessel wie in Stgt ist dieser Anteil hinsichtlich eines harmonischen Stadtbildes von allem anderen abgesehen viel zu groß ! 

Der Stuttgarter Tiefbahnhof wird m.E. letztendlich leider mehr an bedrückend wirkende Katakomben erinnern und man wird mit zusätzlicher Kunstlichtbeleuchtung versuchen diese, insgesamt Menschen - und lebensfeindliche Planung zu kaschieren. Bei einem Bahnhof, bei dem allein schon die Stützen ca. 80 Millionen € verschlingen darf so etwas nicht einmal ansatzweise passieren. 

Im Gegensatz dazu wäre es seitens der Planer unabdingbare Pflicht gewesen einen mittels modernster Technik möglichen, einladend, weil lichtdurchflutet wirkendendes "Stuttgarter Entree" für alle Gäste, Reisenden, Ankommenden und kommunikations- bedürftigen zu schaffen, z.B. mit einer Metall - Glas Dachkonstruktion im Stile von Frei Otto und, mit von natürlicher Lichtenergie gespeisten schmückenden Elementen aus Flora und Fauna, als ein erster Hinweis auf die Naturverbundenheit und die Liebe zur Natur, was hätte schöner sein können und warum verweigern sich bestimmte Kreise der Natur/dem Leben und der allgemeinen Freude der Menschen !? Dies würde menschenfreundlichem Planen entsprechen, denn vor allem hier würden sich die meisten Menschen wohlfühlen. Und dies würde der Gesellschaft vor allem auch langfristig von Nutzen sein. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten wäre dies sehr leicht und weitaus kostengünstiger zu realisieren gewesen als die realisierte Ausführung, zudem : 

Diesen Bahnhof werden, anders als zuvor, zukünftig sozial schlecht gestellte Menschen / Benachteiligte, oder einfach nur Menschen welche sich bestimmten Kreisen nicht mehr zugehörig fühlen, zunehmend meiden. Zukünftig werden Reisende und Passanten von unzähligen Kameras beobachtet werden und die Unerwünschten ggfalls alsbald von Polizisten flankiert aus diesem "Alien Tempel" hinauskomplimentiert oder vielleicht sogar "abgeführt" werden. Dies schon auch deshalb, weil sie sich teilweise noch weniger als bereits zuvor einen WC Besuch leisten können und zwangsweise ihre Nothdurf in einer Ecke des Bahnhofes verrichten müssten, ich betone "müssten". Das heißt, dass allein schon ein Bewusstsein dieser oder ähnlicher Art betreffende Menschen vom Bahnhof fernhalten wird. Und, dass es auch hier wie zuvor eine Bahnhofsmission oder ähnliches gibt wage ich zu bezweifeln. 

Und spätestens genau sollte auch dem letzten deutlich werden wohin diese Entwicklung führt bzw. bereits geführt hat nämlich, dass hier ein primitivstes Grundbedürfnis den Mittellosen zunehmend nicht zugestanden wird : Die Notdurft in der Stadt zu verrichten ist zunehmend nur noch für Vermögende möglich, ansonsten besteht die Gefahr, dass man "abgeführt" wird. Und damit wird auch ein wesentlicher Anteil individuelle Freiheit durch wirtschaftliche Interessen beschnitten. Nein, nein, hier muss Schluss sein !

Und, wo bleiben eigentlich die Alten, der einstige, hoch geehrte geistige "Humus" einer jeden Gesellschaft !? Ich denke sie haben schon lange aufgegeben, bereits seit Einführung der Kartenautomaten und sie werden spätestens aufgeben mit Inbetriebnahme des Stuttgarter Tiefbahnhofes. Das heißt: Man wird auch auf dem Bahnhof zunehmend nur noch junge Menschen treffen, das Alter hat keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft. Der Bahnhof Stuttgart 21 wird sich nicht nur als nicht altersgerecht sondern als ausgesprochen altersfeindlich erweisen. Bei solch einer Zukunftsperspektive kann es nur noch abwärts gehen, abwärts in den geistigen Untergrund. 

Ist es denn so schwer sich vorzustellen was mittel - und langfristig für unsägliches Leid daraus entsteht ? Und wenn sich Verantwortliche jeglicher Coleur dies vorstellen können aber nichts dagegen unternehmen, ja dann, ja dann kann man nur sagen, dass der/diejenige anstandshalber seinen Posten räumen müsste. 

Wie gesagt, allein die Tatsache, dass mir Stuttgart am Herzen liegt veranlasst mich zu diesem Beitrag und ich denke das zuletzt Beschriebene ist es im Wesentlichen auch das was vielen Stuttgarter Bürgern und denen, die jahrelang gegen das Projekt protestiert haben zurecht Angst macht : Der Bahnhof, soziale Plattform und "Fenster zur Welt", Kommunikationsstätte und das für Stuttgart nach Krieg und Zerstörung dringend zu erhaltende architektonische Identitätspotential, wird aufgrund solch unverzeihlicher, weil m.E. leichtfertig gemachter Fehler um eine große Chance beraubt und deshalb kurz- und langfristig mit allen nachteiligen Folgen inhumaner werden, definitiv. Daran ändert auch eine Gewöhnung nichts, im Gegenteil. Und dies ist kaum noch änderbar. Allein farbliche Kosmetik könnte hier noch einen wesentlich anderen Eindruck herbeizaubern.

Derartige Fehler gilt es zukünftig zum Wohle aller Menschen zu vermeiden.

Denn, läuft das gesamte Projekt so weiter wie bisher, d.h. werden die noch offenen Enflussnahmemöglichkeiten nicht vollständig ausgeschöpft indem dort wo aufgrund noch offener Entscheidungen kein Baubeginn erfolgte noch weitmöglichst Umplanungen vorgenommen (unter Berücksichtigung des Erläuterten), dann wird man sich nach Fertigstellung des Ganzen und nachdem das erste Staunen und die Begeisterung über das Neue verflogen ist, mit Wehmut an die durchaus verbesserungsfähigen, mit Tageslicht durchfluteten, Glas - überdachten einstigen Bahnsteige erinnern. Und man wird sich wehmütig an die Zeit erinnern als Bahn - Durchreisende Stuttgart trotzdem noch als real existent, d.h. als Stadt wahrnehmen konnten und nicht nur als ein von kelchstützen mit Licht - Glupsch-Facettenaugen getragener "Alien catacomb", welcher trotz zusätzlich notwendig werdender "Kunstlicht Kaschierung" bedrückend und weniger lebensfreundlich auf die Reisenden wirken wird als die alten Bahnhofsteige. Und auf denen man auch noch Menschen verschiedenster sozialer Schichten treffen konnte. 

Gewiss, ich möchte mit den Darstellungen teilweise auch provozieren, damit trotz allem noch ein bestmögliches Ergebnis bei Stuttgart 21 erzielt werden kann. Das heißt, ich möchte trotz allem nicht Recht behalten. Und ich möchte zum Ausdruck bringen, dass der Bahnhof bestenfalls hätte "paradiesisch" schön werden können, auch für diejenigen Menschen die sich einfach nur begegnen möchten. 

Und vielleicht wird man später bedauern die Chance vertan und die Pflicht nicht annähernd erkannt zu haben in schöner Tallage, zwischen "Wein und Reben" keinen unterirdischen sondern einen Bahnhof für alle Menschen, einen Bahnhof mit größtmöglicher Transparenz, einen Bahnhof welcher das Licht nicht scheut und mit bestmöglichem Ausblick auf die nahe Umgebung, ein Bahnhof wie er in der exponierten Lage des ehemaligen Stutengartens mitsamt seiner Geschichte einfach hätte berücksichtigt werden müssen. Denn die gegenwärtige, der Topographie in nie zuvor dagewesener Tragweite wiedersprechende und das Wesen Stuttgarts verändernde Erschließung hätte mit sehr viel mehr schwäbischer Bedachtsamkeit und weitmöglichst naturverträglich geplant werden müssen. Aber das Gedächtnis kann bekanntlich sehr kurzlebig sein, nur wird dies die langfristig nachteiligen Folgewirkungen nicht verhindern, vor allem auch weil Stuttgart auch international mit diesem Projekt einen gewissen Vorbildcharakter hat. 

Die Tatsache, dass auch die Erbauer des Bahnhofes sich zunehmend weg vom Tageslicht und hin zum Einsatz von Kunstlicht bewegen - und dies obwohl gerade die heutigen technischen Möglichkeiten in der Architektur einen größtmögliche Einbeziehung des Tageslichtes bei Großprojekten ermöglichen würden - dies verdeutlicht eine grundsätzliche Fehlentwicklung, auch in der Architektur. Denn Schutz vor allen möglichen Unbilden der Natur zu haben und trotzdem gleichzeitig ungestört und angenehm temperiert vom lebensspendenden Tageslicht verwöhnt zu werden, dies wollte man doch schon immer, dies entsprach dem einstigen Ideal der Menschheit.

Diese Tatsache ist m.E. auch ein allgemeines Sinnbild für die zwangsweise Entfremdung des Menschen vom Licht/vom Leben. Gewiss, dies klingt für viele vielleicht noch etwas pathetisch, aber wer sich damit beschäftigt wird es verstehen, vielleicht auch erst in zwanzig Jahren : Der Tageslichtanteil wird in unserem Leben zunehmend in jeglicher Weise durch wertloses Kunstlicht ersetzt und das uns erreichende Sonnenlicht selbst wird, bedingt durch die Belastung industrieller Produktion, energiearmer Nahrungsmittel und die Schädigung der Erdatmosphäre derart beeinträchtigt, dass es unserem Organismus zunehmend weniger zur Verfügung steht. 

Wie gesagt : Durch die Ausführungen soll das Projekt Stgt 2001 nicht als insgesamt verloren deklariert werden. Sie sollen vielmehr dazu motivieren nach jedem Strohhalm zu greifen der eine Besserung der Situation ermöglichen könnte. Es sollen unter Berücksichtigung des Vorgenannten auch alle Verantwortlichen dafür sensibilisiert werden, dass dort wo zukünftig noch auch nur die geringste Möglichkeit von Planungsänderungen besteht und noch Entscheidungen diesbezüglich offen sind, weitere Fehler zum Wohle einer sozialverträglichen Stadt vermieden werden.

Ich hoffe damit wurden auch die für das Projekt Verantwortlichen Personen sensibilisiert : Bitte Berücksichtigen Sie das Vorgenannte weitmöglichst oder machen Sie es besser.

W.K.


Siehe hierzu :

>>>   Bildkalender Stuttgart 21 (bitte wählen u. unterstützen Sie)



Und es bewegt sich doch etwas :



Rosensteinquartier in Stuttgart                


Im Vordergrund ist das fast fertiggestellte neue, quer verlaufende Hauptbahnhofgebäude sichtbar mit den zu bebauenden Gleisanlagen








Arbeitsstätte Reichstagsgebäude


Und niemandem fällt dies auf ?  Die Inneneinrichtung des Reichstagsgebäudes bzw. des Bundestages in Berlin wirkt, vereinfacht ausgedrückt, "lähmend".         Lähmernd  auf unsere Volksvertreter und somit auf die Qualität politischer Debatten und Entscheidungen. Was aber ist diesbezüglich die genaue Ursache ?   Die dort verwendeten Farben und die Architektur insgesamt, sowie der ungünstige Einsatz des natürlichen Tageslichtes in Kombination mit der künstlichen Beleuchtung, diese Faktoren begünstigen in diesem bedeutungs- vollen Rahmen nur ungenügend das Entstehen "bioaktiver Impulse" bei den dort anwesenden Volksvertretern. Das relativ graue Arbeitsumfeld, wirkt - übersteigert ausgedrückt - lähmend auf die den biologischen Organismus und fördert somit im wahrsten Sinne des Wortes dessen "Erstarrung". Und somit und vor allem auch die Erstarrung weitest möglichst lebendiger geistiger Impulse. Dies aber ist das völlige Gegenteil dessen das in diesem Rahmen wünschenswert ist. 


Denn dem auf diese Weise entstandenen "Katalysator "kommt insbesondere in diesem Rahmen letztendlich die Bedeutung einer Art "Umwelt, - und Kultivierungs katalysator" zu. Denn diese Situation hat letztendlich nicht hoch genug einzuschätzende weitreichend nachteilige Folgen auf unser gesamtes Leben, auf unsere Gesellschaft. Dieser Rahmen fördert und begünstigt langfristig nicht zuletzt auch das Streben derer in ein politisches Amt / in den Bundestag, die sich in einem solch ungünstigen, weil erstarrten Umfeld wohler fühlen : Es sind diesbzgl. langfristig prinzipiell die weniger sensiblen Menschen bzw. Politiker (kurz und mittelfristig sind hier selbstverständlich Übergangstendenzen vorhanden). Relativ unsensible Politiker aber benötigt die allgemeine Zeitproblematik zu deren Problemlösungen zuallerletzt  :
Insbesondere bei politischen Debatten und Entscheidungen wirkt sich eine nachteilige architektonische Gestaltung insgesamt auf Dauer für alle Betroffenen  ungünstig aus (ich möchte nicht ausschließlich nur auf diesen Aspekt abheben, aber dies ist ein Bereich auf den man mit wenig gutem Willen und dem nötigen Bewusstsein kurzfristig und kostengünstig leicht Einfluss nehmen kann). In diesem negativen Umfeld also arbeitet längerfristig niemand mit dem der Bedeutung angemessenen Wohlgefühl, hier kann keine wirklich lebhafte, bestmöglich produktive und somit keine weitmöglichst dem Leben an sich dienliche Diskussion entstehen, bzw. für alle Menschen bestmögliche politischen Entscheidungen im Bundestag getroffen werden.

Selbstverständlich  ist dies ein Problem an vielen Arbeitsstätten, nicht nur im Bundestag. Aber hier wirkt es sich letztendlich am folgenschwersten aus : "Hier wird  letztendlich der Knoten an einem Paket geschnürt welches schon zuvor gepackt wurde. " Man braucht sich also nicht zu wundern, dass unabhängig vom Vorgenannten auch unsere Regierung bereits schon oftmals geprägt wird durch relativ kopflastige, d.h. "entscheidungsträge" Politiker, welche gleichzeitig oftmals wiederum von vielen ob ihrer Entscheidungsschwäche kritisiert werden (Politiker mögen mir verzeihen). Die ungünstige, den Lebensimpuls unterdrückende Einrichtung des Bundestages aber fördert dieses Problem noch mehr. Planung mit einfachen Mitteln und der Überwindung des inneren Schweinehundes - d.h. Planung mit Vernunft anstatt den Modetrends allerorten nachzueifern um "In" zu sein - dies führt oftmals mit einem Bruchteil der Kosten zu besseren Ergebnissen. Dies heißt aber auch, dass Auftraggeber dies bestehen und den notwendigen Freiraum dafür einräumen.
Mit der Berücksichtigung vorgenannter Faktoren könnte unser aller Leben langfristig hin zum Besseren geführt werden. Dieses anzustrebende Ideal wird immer Bestand haben, ganz egal welche Modetrends unser Leben immer wieder in die Irre führen werden. Das Problem bei diesem Austesten der Trends und Irrwege ist die Gewöhnung und der negative Einfluss auf die Evolution der Spezies Mensch. Denn, unendliche Ressourcen stehen nicht zu'r Verfügung.
In diesem Rahmen einer Zeitgeist-orientierten Planung den Vorzug einzuräumen - wie dies hier m.E. der Fall war - zeugt m.E. von einer grundsätzlich falschen Orientierung hinsichtlich des Lebens an sich. Was zunehmend zu einer allgemeinen Entfernung vom Leben führt. Dies steht, ganz davon abgesehen, dem höchsten Ideal in unserem Staate grundsätzlich entgegen.                      


Das Vorgenannte wurde bewusst in's Extrem gesteigert dargestellt um die mögliche Entwicklung bei anhaltender Tendenz einfach zu verdeutlichen.

W.K.








Bitte um Ihre Unterstützung :

Auch unter der Berücksichtigung, dass es Ihnen erlaubt ist im Falle einer Spende die betreffenden schriftlichen Inhalte von "Architekturkommentar" unter Bezugnahme auf deren Urheber für eigene Zwecke eigenverantwortlich zu *nutzen, bitten wir Sie um eine Spende über die Plattform der gemeinnützigen Organisation "GoodCrowd", an die ein kleiner Teil als Unkostenaufwand geht.  *Fotos, Abbildungen etc. und evtl. Logos etc. unterliegen dem Urheberrecht

Sie können spenden über :

https://www.goodcrowd.org/architektur-brisant/donate


Spenden tragen zu den jeweiligen Problemlösungen durch ein unabhängiges Engagement und zu'r Unkostendeckung bei.


Bel evtl. Fragen oder Kritik senden Sie diese bitte per Fax oder Kontaktformular. Diese werden schnellst möglichst geprüft und beantwortet. Evtl. berechtigt reklamierte Inhalte werden umgehend entfernt.       

Verbraucher­information

Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie hier finden.

Haftungsausschluss :                                                                                        Für die Inhalte externer Internetseiten, auf die diese Homepage verweist, wird keine Haftung übernommen. Dafür sind jeweils die Betreiber betreffender Seiten sowie die Nutzer dieser Seiten verantwortlich.







 >>>   Buchempfehlungen hierzu :

  1. Bildkalender Stuttgart 21
  2. Bildband Berlin
  3. Gesundheitsbau
  4. Architektur als zweiter Körper: Eine Entwurfslehre für den evidenzbasierten
  5. Bauentwurfslehre für Lehrende und Lernende



Änderungen, Irrtümer und alle Rechte vorbehalten http://www.freewebsubmission.com/Kostenlose Website-Anmeldung

Nach oben

Dies ist eine kostenlose Homepage erstellt mit hPage.com.